Musiktheorie: Akkorde

Termin in Planung

Tagesworkshop für interessierte Gitarristen

Welche(r) Gitarrist(in) kennt es nicht? Ein neuer Song liegt vor, aber was sollen diese seltsamen Zeichen an den Akkorden? 9, sus4, 13, b5, #11, maj7 oder dim, um nur ein paar aufzuzählen. Lauern in den Untiefen diverser Songbücher und erschrecken selbst gewiefte Lagerfeuerentertainer. Das rebellierende Gitarristenego findet schnell eine Lösung: “Ich schlage da einfach G durch!” Aber so richtig gut klingt das dann auch nicht. Der Komponist oder Songwriter hatte sich wahrscheinlich etwas dabei gedacht…

Damit Dir diese Geschichte nicht auch widerfährt, möchte ich Dich zu meinem Tagesworkshop “Angewandte Musiktheorie für Gitarristen” mit Themenschwerpunkt “Akkorde” einladen. Im fünfstündigen Workshop untersuchen wir zunächst, wie einfache Dur- und Moll-Akkorde aufgebaut sind, also wie man sie erkennt, bildet und schließlich auch auf der Gitarre spielt. Anschließend beschäftigen uns einfache Vierklänge und exotischere Akkorde. Wir erkunden das System hinter den Akkordsymbolen und verstehen so auch knifflig wirkende Griffe und machen sie spielbar. Alles unter Zuhilfenahme der Intervalle, die zu Beginn des Workshops kurz wiederholt werden.

Wäre es nicht schön, zu verstehen, warum ein Am7(b5) auch Halbvermindert genannt wird und fast das Gleiche ist, wie ein Adim?

Um was geht es konkret?

Basics: Intervalle

  • Kurze Wiederholung der Intervalle

Theorie und Praxis: Akkorde und Ihr Aufbau

  • Dreiklänge: Dur- und Moll-Akkorde
  • Vierklänge: maj7, 7, m7 und mmaj7
  • Exotisches wie z.B. add9, sus2, 9, #11, b13 und Slash-Akkorde

Praxis: Akkorde spielen und neue Griffe finden

  • Verstehen einfacher Akkordgriffe (z.B. G, D, Am etc…)
    • Variation bereits bekannter Griffe (the easy way)
  • Barré-Griffe und CAGED-System
  • Bilden neuer Voicings (the hard way)
  • Tipps & Tricks aus der Praxis

Was muss ich schon können?

Drei Jahre Erfahrung im Gitarrenspiel sind für eine ausreichende Orientierung auf dem Griffbrett nötig. Es ist wichtig, die meisten offenen Griffe, wie z.B. C, G, Am, Em, etc…, sowie einschlägige Barrè-Griffe, wie z.B. F und Bm, greifen zu können. Noten lesen zu können ist immer ein Vorteil, aber nicht notwendig, um dem Workshop zu folgen.
Vor dem Workshop werden vorbereitende Unterlagen zur Intervall-Theorie von mir zu Verfügung gestellt. So hat jeder die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld mit den Intervallen zu beschäftigen und ggfs. Fragen zum Workshop mitzubringen. Wir üben das Bilden und Erkennen von Intervallen anhand der Akkorde im Workshop gemeinsam.
Falls Du unsicher bist, ob der Workshop das Richtige für Dich ist: Schreib mir an kontakt@markusneeb.de. Dann können wir die Möglichkeiten besprechen.

Sonstiges

Während sich dieser Workshop vornehmlich mit Akkorden und deren Aufbau beschäftigt, gibt es weitere Tagesworkshop, in denen z.B. Intervalle, Tonleitern oder Funktionstheorie und Songwriting im Zentrum stehen. Informationen hierzu findest Du auf www.gitarrenunterricht-biblis.de. Alle Workshops werden auch im MarkusNeeb.de-Newsletter angekündigt (Anmeldung auf www.markusneeb.de -> Service).

Informationen und Anmeldung

Dauer: 5h inkl. Pause(n)
Termin: in Planung
Teilnehmerzahl: Maximal 6 Teilnehmer
Ort: Unterrichtsraum von Kolkrabe Gitarrenunterricht; → Anfahrt
Preis: 50,- Euro pro Person (40,- Schüler, Studenten und Auszubildende)
Sonstiges Kaffee, Tee, Wasser und Nervennahrung inklusive